Nach Aussage der Internationalen Energie Agentur, kurz IEA, haben die CO2-Emissionen im Jahr 2011 mit 31,6 Milliarden Tonnen ein neues Rekordhoch erreicht. Gegenüber 2010 bedeute das einen Anstieg um weitere 3,2 Prozent. Die CO2-Konzentration habe damit fast den doppelten Wert von 1990 erreicht. Hauptgrund für den Anstieg war der verstärkte Einsatz von Kohle in Ländern wie China und Indien. Dagegen habe die zunehmende Verwendung des emissionsärmeren Erdgases zu einem Rückgang der Treibhausgase in den USA um 1,9 Prozent geführt. Auch in Deutschland weisen die Experten Erdgas eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende zu. Erdgas hat günstige Emissionswerte und lässt sich flexibel in der Stromerzeugung, im Wärmemarkt und in der Mobilität einsetzen. Aufgrund seiner Produkteigenschaften ist Erdgas zugleich ein idealer Partner von regenerativen Energien und innovativen Technologien – beispielsweise in Kombination mit der Solarenergie oder in der Kraft-Wärme-Kopplung. Außerdem gehen führende Untersuchungen davon aus, dass Erdgas bei einer Beibehaltung der derzeitigen Förderung noch für mehr als 200 Jahre vorhanden ist.