Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen erreichte der Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 einen Wert, der dem vergleichbaren Vorjahreswert ziemlich genau entspricht. Das exakte Volumen belief sich auf 6.903 Petajoule oder 235,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten. Wie die Arbeitsgemeinschaft weiter ausführte, hatten die kühle Witterung, ein leichtes Wirtschaftswachstum und der diesjährige Schalttag einen verbrauchssteigernden Effekt. Dagegen wirkten sich der effizientere Umgang mit Energie sowie statistische Effekte des Kernenergieausstiegs verbrauchsmindernd aus. Differenziert nach Energieträgern legte der Erdgasverbrauch in der ersten Jahreshälfte leicht um 0,4 Prozent zu. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren vor allem die kalten Monate Februar und April, die für eine stärkere Nachfrage nach Erdgas für die Raumheizung sorgten. Demgegenüber ging der Erdgaseinsatz für die Strom- und Wärmeerzeugung in Kraftwerken geringfügig zurück.