Erdgas-Mobilität

    22.09.2011
     

    Wie auf der IAA in Frankfurt zu hören war, soll die Erdgas-Mobilität in Deutschland einen deutlichen Schub erfahren. Dazu will die neugegründete „Initiative Erdgasmobilität – CNG und Biomethan als Kraftstoffe“, hinter der namhafte Unternehmen aus der Automobil-, Mineralöl- und Gaswirtschaft stehen, das Erdgas-Tankstellennetz weiter ausbauen, die bestehende Fahrzeugpalette vom Kleinwagen bis zum 36-Tonner systematisch erweitern, den Einsatz von Biomethan forcieren und eine umfangreiche Informationskampagne durchführen. Nach Aussage der Verantwortlichen gibt es gute Gründe, die für den Erfolg von Erdgas im Bereich der Mobilität sprechen. Da ist zunächst die ökologische Seite zu nennen. Ein Erdgas betriebener Pkw stößt im Vergleich zum Benziner rund 24 Prozent weniger CO2 aus. Ein Wert, der laut Dena-Chef Stephan Kohler auf bis zu 40 Prozent steigen kann, wenn 20 Prozent Biomethan beigemischt werden. In Punkto Wirtschaftlichkeit hieß es, dass die anfänglichen Mehrkosten bei einer jährlichen Fahrleistung zwischen 15.000 und 18.000 Kilometern wieder reingeholt würden. Darüber hinaus sei die Energie sofort einsetzbar, Tanken lasse sich bequem, schnell und an vielen Orten, und die Reichweiten stimmten.

     


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