Erdgasentwicklung

    24.08.2010
     

    Nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Juni 2010 mit 256.895 Terajoule um 9,2 % unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (282.780 Terajoule).

    Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas, der den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze zeigt und in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl folgt, lag im Juni 2010 mit 5.643,71 Euro (dieses entspricht ca. 2,03 Cent pro Kilowattstunde) um 2,5 % über dem Preis im Mai 2010 (5.505,67 Euro). Gegenüber Juni 2009 (5.435,95 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 3,8 % gestiegen. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 22,2 % von 6.917,89 Euro auf 5.381,65 Euro pro Terajoule Erdgas gesunken.

    Im Zeitraum Januar bis Juni 2010 lagen die Erdgasimporte mit 1.996.031 Terajoule um 24,9 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Januar bis Juni 2009 (1.598.352 Terajoule). Die drei wichtigsten Lieferländer waren in diesem Jahr die Russische Föderation (825.589 Terajoule), Norwegen (686.055 Terajoule) und Niederlande (423.690 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2010 10,7 Milliarden Euro im Vergleich zu 11,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

    Nach Angaben des BDEW Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft lag der Absatz von Erdgas mit 532 Milliarden Kilowattstunden im ersten Halbjahr 2010 14% über dem Vorjahreszeitraum.

    Quelle: www.bafa.de, www.bdew.de
     

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