Im letzten Jahr hat Deutschland rund zwei Drittel des in Haushalten und Industrie verbrauchten Erdgases aus west- und nordeuropäischen Quellen importiert, meldet der Energie-Informationsdienst unter Berufung auf den BDEW. Dabei zeigte sich, dass der Anteil der inländischen Erdgasförderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent zurückgegangen ist. Unterteilt nach Lieferländern, sind die Niederlande der Gewinner. Der Anteil der Erdgasimporte aus unserem Nachbarland stieg von 20,5 auf 22,2 Prozent. Weitgehend unverändert blieb der Anteil der übrigen Importeure: Norwegen 28,8 Prozent, Russland 32,4 Prozent, Dänemark und Großbritannien 5,2 Prozent.