Große unterirdische Gasspeicher leisten einen wichtigen Beitrag zu Versorgungssicherheit und beleben gleichzeitig den Gasmarkt. So stellen sie nicht nur zusätzliches Gas in verbrauchsstarken Zeiten zur Verfügung sondern ermöglichen es den einzelnen Marktteilnehmern auch, günstig Gas einzukaufen, zwischen zu lagern und bei Bedarf zu attraktiven Konditionen anzubieten. Derzeit gibt es in Deutschland 47 unterirdische Erdgasspeicher. Sie verfügen über eine Arbeitsgasmenge von maximal 20,8 Milliarden m³. Zum Vergleich: Der jährliche Verbrauch in Deutschland liegt bei rund 95 Milliarden m³; sie decken also knapp ein Fünftel des Jahresbedarfs ab. Täglich können bis zu 490 Millionen m³ ausgespeist werden. Eine Menge, die ausreicht, um etwa 200.000 Einfamilienhäuser ein Jahr lang mit Erdgas zu versorgen. Für die Zukunft ist ein weiterer Ausbau der Speicher in Deutschland vorgesehen. Neben der Vorratshaltung von Erdgas sollen sie dann auch für die Einspeisung von Wasserstoff, der aus überschüssiger Windenergie gewonnen wird, genutzt werden.