lüften und entfeuchten müssen, also z. B. für Hotels, Restaurants, Fleischereien, Lebensmittelhersteller und Schwimmbäder. Wärmepumpen nutzen kostenlose regenerative „Umweltenergien“ wie Umgebungsluft, Erdwärme und Abwärme.
Die Bedeutung von Gaswärmepumpen im Rahmen des betrieblichen Energiemanagements wird weiter steigen.
• Die Energieeinsparverordnung (EnEV) bietet Anreize, Dämmung durch CO2-sparende Heiztechnik zu ersetzen.
• In modernen Geschäftshäusern sinkt der Heizwärmebedarf zunehmend, wohingegen der Kühlbedarf durch Bürotechnik und Glasarchitektur ständig steigt.
• Die energetische Effizienz von Gaswärmepumpen hat sich deutlich verbessert.
•
Kompressionswärmepumpe
In Deutschland werden überwiegend Wärmepumpen eingesetzt, die nach dem Kaltdampfprozess mit einem Elektromotor oder einem Gasmotor als Antrieb für den Kältemittelverdichter (Kompression) arbeiten. Die Funktionsweise erinnert an einen Kühlschrank: Dem Kühlgut wird mit Hilfe eines Kreisprozesses Wärme entzogen, die zusammen mit der Antriebsenergie für den Kältemittelverdichter an der Rückseite des Kühlschrankes an den Raum abgegeben wird. Bei Wärmepumpen wird nur nicht dem Kühlgut, sondern der Umwelt wie Luft und Boden Wärme entzogen, die zusammen mit der beim Antrieb der Kältemittelverdichter entstehenden Energie über einen Wärmeübertrager an ein Heizsystem abgegeben wird. Wird der Verdichter der Wärmepumpe nicht von einem Elektromotor, sondern von einem Gasmotor angetrieben, entsteht zusätzlich im Heizsystem nutzbare Wärme aus dem Kühlwasser und dem Abgas des Gasmotors.
Absorptionswärmepumpe
Die Absorptionswärmepumpe nimmt wie eine Kompressionswärmepumpe Umweltwärme mit einem Verdampfer auf und gibt Wärme über einen Verflüssiger oder Kondensator an das Heizsystem ab. Beim Absorptionsprozess wird das Kältemittel jedoch nicht komprimiert. Stattdessen wird ein gasförmiges Kältemittel (z. B. Ammoniak) von einem Lösungsmittel (z. B. Wasser) durch einen mit Erdgas oder einer anderen Wärmequelle beheizten „thermischen Verdichter“ in eine kältemittelreiche Lösung (NH3-Dampf) und eine kältemittelarme Lösung (Wasser) getrennt. Der NH3-Dampf strömt dann in den Kondensator/Verflüssiger, gibt hier die Kondensationswärme an das Heizsystem ab und wird dadurch flüssig. Danach durchströmt das flüssige, unter hohem Druck stehende Kältemittel ein Reduzierventil, wodurch das Gas expandiert, abkühlt und so im nachfolgenden Verdampfer Wärme aus der Umwelt aufnehmen kann.
Gasabsorptionswärmepumpen haben ökologische Vorteile: Sie nutzen Kältemittel, die weder die Ozonschicht zerstören noch einen direkten Treibhauseffekt bewirken. Nachteilig ist jedoch, dass sie im Vergleich zu Gasmotorwärmepumpen eine niedrigere energetische Effizienz haben.
Quelle:
www.asue.de