Innovative Technologien sollen für weitere Impulse im Erdgasmarkt sorgen. Dies war auf dem dritten Diskurs des DVGW, Deutscher Verein des Gas – und Wasserfaches, Anfang Juli in Bonn zu hören. Ein Beispiel dafür sind dezentral Strom und Wärme erzeugende Mini-BHKW. Hier habe es in der letzten Zeit deutliche technische Weiterentwicklungen gegeben, wie die Brennstoffzelle, die mittlerweile einen Wirkungsgrad von bis zu 60 Prozent erreicht. Gas gewinne aber auch im Rahmen der Energiewende zunehmend an Bedeutung, hieß es weiter. So seien flexible Gaskraftwerke ideal, um auf die stark schwankende Einspeisung von Wind- und Sonnenergie zu reagieren. Hier müssten allerdings Rahmenbedingungen geschaffen werden, die einen wirtschaftlichen Betrieb bei auch nur wenigen jährlichen Einsatzstunden erlauben. Ein anderer technischer Aspekt der abgesprochen wurde, war die Nutzung der Gasinfrastruktur als Energiespeicher. Dies bietet sich an, wenn überschüssiges regenerative Energie zur Verfügung steht. Sie kann mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und anschließend in Leitungen und Speichern gelagert werden.