Netzauslastung

    22.02.2012
     

    Wie aus Branchenkreisen zu erfahren war, war Anfang Februar deutlich weniger Erdgas aus Russland am Grenzübergangspunkt Waidhaus angekommen als vereinbart. Aufgrund der sehr niedrigen Temperaturen mit entsprechender Nachfrage und der geringeren Lieferungen musste die fehlende Menge aus anderen Quellen per Pipeline nach Süddeutschland transportiert werden. Dies habe die Netze kurzfristig an ihre Leistungsgrenze gebracht. Um den Gasfluss sicherzustellen, seien unterbrechbare Verträge vor allem im süddeutschen Raum unterbrochen worden. Die Versorgungssicherheit sei aber nicht beeinträchtigt gewesen, da genug Erdgas in Speichern und über andere Lieferwege vorhanden war. Wenig später gab es Entwarnung. Bis Mitte der 6. KW seien die Lieferungen über Waidhaus wieder auf 90 Prozent der vereinbarten Menge angestiegen, hieß es.


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