Ökologie

    21.09.2010
     
    Erdgas ist ökologischer als fossile Brennstoffe und daher eine gute Ergänzung zu regenerativen Energien. Für viele Unternehmen, die großen Wert auf eine nachhaltige Unternehmenspolitik legen, ist das wichtig. Ökologie und Ökonomie schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Umweltschutzorientiertes Handeln führt bei einer wachsenden Zielgruppe zu klaren Wettbewerbsvorteilen. Der Einsatz von Erdgas in der Produktion und zum Heizen von Firmengebäuden ist eine Sache. Auch ökologisches Bauen von betrieblichen Verwaltungsgebäuden kann sich lohnen.

    Dachbegrünung, für viele der Inbegriff ökologischen Bauens, wird heute durch eine Vielzahl ökologischer Ansätze ergänzt. Wenn Sie als Unternehmer ökologisch bauen wollen, müssen Sie jedes Bauprodukt kritisch auf seine ökologischen Eigenschaften prüfen. Fragen Sie am besten auf Ökobauten spezialisierte Architekten um Rat, um alle baulichen Möglichkeiten und Fördergelder auszuschöpfen.

    Baustoffe

    Verwenden Sie natürliche Baustoffe, wie Lehm, Ziegel, Naturstein aus der Umgebung, das schont die Ressourcen. Ökologische Baustoffe sind mit wenig Energie- und Transportaufwand herzustellen, sie sind besonders umweltverträglich in der Gewinnung und Nutzung, obendrein einfach zu entsorgen, idealerweise sogar biologisch abbaubar und ohne toxische Stoffe.

    Empfehlenswert sind auch chlorfreie Baustoffe, Linoleum, Kork oder regional gewachsenes Holz für Fußböden, formaldehydfreie Holzbaustoffe, Tondachziegel, diffusionsfähige Dämmstoffe (Mineralwolle), Kalksandstein, mineralische Putze und Anstriche (keine Lösungsmittel), emissionsarme Baustoffe im Innenausbau, mit Mineralfasern und Jutefilzen ausgestopfte Fenster-Hohlräume um die wärmeschutzverglasten Fenster. Sorgen Sie für umfassende Nutzung des Tageslichts, wenn nötig mit Lichtleitsystemen aus Röhren und Spiegeln.     
                                                                                               
    Energie

    Umgesetzt wird dies z.B. durch ein Ökohaus (Verwaltungsgebäude) in „Niedrigenergiebauweise“ oder ein „Plusenergiehaus“ mit Solararchitektur, Wärmerückgewinnung und Erdwärmeübertragung. Dazu verwenden Sie energieeffiziente Heizungs- und Lüftungssysteme inklusive guter Dämmung und Wärmeschutzverglasung (mehrfach isolierte Fenster aus Holz). Wintergärten und Südorientierung nutzen die  Sonnenenergie noch passiv. 

    Wasser

    Nachhaltige Entwässerungstechnik mit Zweikammersystemen trennen Trink- und Brauchwasser. Zusätzlich sparen Sie Wasser mittels Durchflussmengenbegrenzer, Wassermengenzähler, 6-L-WC-Kombination mit Spülstromunterbrechern. Das Dachflächenregenwasser können Sie in Zisternen sammeln. Wo es möglich ist, nutzen Sie eine Pflanzenkläranlage zur Verwertung der Biomasse (Düngung).
     
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