Energieeffizienz ist eines der aktuellen Top-Themen in Politik und Wirtschaft. Unternehmen, die ihren Energieverbrauch und damit ihre Energiekosten reduzieren möchten, bieten sich Ansatzpunkte bei den in der Produktion und Verwaltung eingesetzten Querschnittstechniken. Querschnitt deshalb, weil die nachfolgenden technischen Effizienzsteigerungsmaßnahmen branchenübergreifend gelten.
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Raumwärme und Warmwasser: Nutzen Sie elektronische Steuerungssysteme, um die Belüftung und Raumtemperaturen in Ihrem Firmengebäude an die tatsächliche Nutzung anzupassen. Verwenden Sie Brauchwarmwasser wieder. Setzen Sie richtig dimensionierte und neue Wärmeerzeuger, Kessel und hocheffiziente Heizungspumpen ein. Dämmen Sie Ihr Rohrnetz (Flansche, Verbindungen, Leitungen).
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Lüftung, Kühlung und Kälte: Legen Sie die Leistung Ihrer Anlagen bedarfsgerecht aus. Setzen Sie Lüftungsmotoren mit regulierbarer Drehzahl ein, um hohe Drehzahlen zu vermeiden. Nutzen Sie die Wärme der abgesaugten Luft, um z. B. die Zuluft in Wärmetauschern vorzuwärmen. Zur Kühlung großer Maschinen eignen sich offene Lüftungssysteme besser als Kompressionskältemaschinen.
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Kraft-Wärme-Kopplung: Primärenergie aus Erdgas, Kohle oder Öl wird als Strom und Wärme genutzt. KWK-Anlagen erhöhen den Gesamtnutzungsgrad der Energie auf bis zu 90 Prozent und sparen bis zu 40 Prozent der Primärenergie ein, insbesondere in Unternehmen, in denen das ganze Jahr über viel Strom und Wärme benötigt wird.
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Pumpensysteme: Auch hier gilt, die bedarfsgerechte Dimensionierung der Pumpanlage führt zu den höchsten Einsparpotenzialen (bis zu 25 Prozent). Prüfen Sie vor allem, ob der Durchmesser beim Pumpenrad, der Motor, die Saugstutzen und die Rotorblätter effizient gestaltet sind.
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Druckluft: Durch Hochwirkungsgradmotoren, die Verhinderung von Leckagen, die Auswahl der richtigen Kompressoren (z. B. Mehrstufen), können die Energieeinsparungen bis zu 50 Prozent betragen. Energiedienstleister bieten auch spezielle Contracting-Modelle für Druckluftsysteme.
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Elektromotoren: Die höchsten Energieeinspareffekte erzielen Sie durch den Einsatz von Energiesparmotoren gemäß der europäischen Effizienzklasse EFF1. Ihre Anschaffung lohnt sich bereits ab einer Nutzungsdauer von 2.000 Betriebsstunden pro Jahr. Außerdem sollten Antriebe mit Drehzahlsteuerung elektronisch geregelt werden können. Drehzahlregler lohnen sich für Unternehmen, deren Elektromotoren überwiegend mit Teillast laufen.
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Industrieöfen: Sie werden in der Industrie z. B. zum Brennen, Schmelzen, Erwärmen, Gießen, Verformen, Sintern und zur Wärmebehandlung eingesetzt, im Kleingewerbe z. B. bei Bäckereien. Öfen mit durchlässigen Strahlungswänden sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch um bis zu 5 Prozent energieeffizienter.
Quelle:
www.bmu.de