Wie die Bundesnetzagentur Mitte November mitgeteilt hat, lagen die Unterbrechungen bei der Belieferung der Gas-Endverbraucher im letzten Jahr bei 1,25 Minuten. Gegenüber dem guten Wert von 2009 mit 1,88 Minuten bedeutet das eine nochmalige Verbesserung. Zur Ermittlung dieser Zahlen müssen die Netzbetreiber der Bundesnetzagentur einmal jährlich Berichte über die Versorgungsunterbrechungen in ihrem Netz vorlegen. In die Erhebung sind die Meldungen von 720 Unternehmen eingegangen. Bei den Meldungen werden weder geplante Unterbrechungen noch Unterbrechungen aufgrund "höherer Gewalt", wie etwa Naturkatastrophen, berücksichtigt. Erfasst und ausgewertet werden ungeplante Unterbrechungen, die auf atmosphärische Einwirkungen, auf Einwirkungen Dritter, auf Rückwirkungen aus anderen Netzen oder auf andere Störungen im Bereich des Netzbetreibers zurückzuführen sind.