Einen hohen Investitionsbedarf von bis zu 25 Milliarden Euro erwartet der VKU, der Verband kommunaler Unternehmen, bis 2030 für den Aus- und Umbau der Gas- und Stromverteilnetze. Ein Volumen, in dem nach der Prognose des Verbandes noch nicht die Kosten für die umfangreichen Mess- und Steuertechnologien zur Erweiterung zu Smart Grids, also intelligenten Netzen, bei denen die Energieversorger direkt mit den Endgeräten kommunizieren, enthalten sind. In diesem Zusammenhang forderte der Verband die Politik auf, bei ihren energiepolitischen Überlegungen die besonderen Aufgaben der rund 1,7 Millionen Kilometer langen Verteilnetze entsprechend zu berücksichtigen. Sie würden immer mehr zu Transportnetzen, da über 80 Prozent der erneuerbaren Energien dezentral eingespeist würden.