Nachdem die Bundesnetzagentur angekündigt hatte, die Obergrenze für die Eigenkapitalverzinsung bei den Netzinvestitionen von über neun Prozent auf 8,2 Prozent zu senken, präsentierte der Verband Kommunaler Unternehmen, VKU, Anfang Oktober ein Gutachten, wonach eine Verzinsung von 11,58 Prozent notwendig sei, damit Investoren für den weiteren Netzausbau gewonnen werden. Der VKU weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die erzielbaren Renditen bei den Verteilnetzbetreibern aufgrund des Zeitverzugs bei der Anerkennung der Investitionen deutlich hinter den Zahlen der Bundesnetzagentur zurück bleiben. Insgesamt schätzt der VKU einen Modernisierungsbedarf von 25 Milliarden Euro bis 2030, um die Netze für die angestrebte Energiewende fit zu machen.