Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 160.000 neue Wohngebäude erstellt. Mit 50,4 Prozent sind nach Schätzungen des BDEW mehr als die Hälfte davon mit einer Erdgasheizung ausgestattet. Die Energie ist damit weiterhin mit großem Abstand die Nummer eins im Wärmemarkt. Allerdings lassen sich in einem Zehnjahresvergleich deutliche Verschiebungen erkennen. Im Jahr 2000 betrug der Anteil von Erdgas bei den Neubauten noch über 70 Prozent. Gewonnen haben seither vor allem die Wärmepumpe und die Fernwärme. Der Anteil der Ölheizungen ging von über 13 Prozent auf 1,8 Prozent zurück. Betrachtet man den gesamten Bestand von 38,2 Millionen Wohneinheiten in Deutschland, so liegt der Erdgasanteil bei 49 Prozent. Das sind rund zehn Prozentpunkte mehr als 1996. der Grund für diese Entwicklung dürfte einmal im weiterhin hohen Zuspruch bei Neubauten und zum anderen in Umstellungen auf Erdgas bei Heizungserneuerungen liegen.