Mit der Verleihung des 14. Deutschen Zukunftspreises wurden vom Bundespräsidenten Christian Wulff drei herausragende Innovationen im Bereich Technik gewürdigt und prämiert. „Die in diesem Jahr nominierten Projekte geben Antworten auf die wichtigen Fragen wie Energieeffizienz und schonender Umgang mit Ressourcen“, so der Bundespräsident.
Zum exklusiven Kreis der prämierten Unternehmen gehört auch die Karlsruher UNISENSOR GmbH. Deren Forscher entwickelten ein Verfahren zur effizienteren Nutzung von Erdgas und Erdöl. Durch ein neuartiges optisches System lässt sich aus gebrauchten Plastikflaschen Polyethylenterephtalat (PET) sauber heraustrennen. Für die Herstellung von Kunststoffflaschen, die weltweit zunehmen, werden wertvolle Rohstoffe wie Erdgas und Erdöl benötigt, deren Ressourcen knapp sind. Durch ein neues sortenreines Receyclingverfahren ist es möglich, die kostbaren Ressourcen effizient für die Herstellung neuer PET-Flaschen zu nutzen.
Der erste Preis ging an ein Forscherteam der Festo AG & Co. KG, Esslingen, und des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart. Ausgezeichnet wurde die Entwicklung eines „feinfühligen“ Roboters, der über einen besonders anpassungsfähigen Arm nach dem Vorbild eines Elefantenrüssels verfügt. Mit diesem neuen Serviceroboter können etwa gebrechliche Menschen im Alltag beim Essen oder Trinken unterstützt werden.
Mit der Entwicklung eines Verfahrens zum Aufspüren von Kataysatoren wurde eine weitere Innovation gewürdigt, die besondere Bedeutung für Klima und Energieeffizienz aufweist. Der Automobilindustrie ist es damit möglich, strengere Abgasnormen zu erfüllen. Diese Innovation fördert auch den weiteren Einsatz von Biokraftstoffen und die Herstellung von Kunststoffen auf pflanzlicher Basis.
Quelle:
www.deutscher-zukunftspreis.de