• Dataclearing
    Unter dem Dataclearing, der Datenbereinigung, wird die nachträgliche Abstimmung und ggf. Korrektur von Ein- und Ausspeisedaten zwischen Marktgebietsverantwortlichem, Ausspeisenetzbetreiber und Bilanzkreisverantwortlichem verstanden.
  • Day-Ahead-Handel
    Beim Day-Ahead Handel werden Strom- und Gasmengen einen Tag vor Ihrer tatsächlichen Lieferung und Bezahlung (basierend auf aktuellen Verbrauchsprognosen) gehandelt.
  • Druckebene
    Erdgas wird bei der Durchleitung vom Erzeuger zum Endabnehmer unter hohem Gasdruck in die Pipeline bzw. Fernleitung eingespeist. Da der Gasdruck bei großen Entfernungen an Druckkraft verliert, unterscheidet man bei Erdgas zwischen drei Druckebenen:
    • Niederdruck (<= 100 mbar)
    • Mitteldruck (> 100 mbar bis <= 1 bar)
    • Hochdruck. (> 1 bis 100 bar)
    Aufgrund der abnehmenden Druckkraft bei größeren Entfernungen, verfügen städtische Verteinetze überwiegend über Niederduck-Leitungen, regionale Verteilnetze über Mitteldruck-Leitungen und Ferngasgesellschaften über Hochdruck-Netze.
  • Durchleitung
    Wesentlicher Bestandteil der Liberalisierung des Gasmarktes ist die Möglichkeit, Gas durch die Leitungen anderer Unternehmen zu transportieren. Dazu müssen in jedem Fall die jeweiligen erforderlichen Bedingungen in einem Lieferantenrahmenvertrag geregelt werden. Er regelt rechtsverbindlich die Rechte und Pflichten aller Beteiligten im Rahmen des Netzzugangs. Nach anfänglichen Behinderungen und Engpässen funktioniert die „Durchleitung“ weitgehend störungsfrei und trägt damit zur Belebung des Wettbewerbs bei. 
  • Durchleitungskosten
    Es handelt sich bei den Durchleitungskosten um die Kosten, die von den Netzbetreibern für den Transport von „fremdem“ Erdgas durch Ihre Netze erhoben werden. Die Entgelte werden von der Bundesnetzagentur überwacht und genehmigt.